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MPU-Vorbereitung

Aktuell:

Sie können gerne mit mir  ein unverbindliches Informationsgespräch vereinbaren!

Sperrfrist kommt vom Ordnungsamt, Gericht und/oder der Führerscheinstelle!

Für das Gutachten brauchen Sie aber über alkohol- oder drogenfreie Zeiten extra Nachweise, die bestimmte Bedingungen erfüllen müssen (die vom Hausarzt oder vielen Gesundheitsämtern gelten nicht mehr).

Warten Sie also nicht darauf bis Ihre Sperrfrist beendet ist.

Informieren Sie sich unverbindlich bei mir für eine gute Vorbereitung und sparen Sie Zeit und Geld.

 


Sie haben Ihren Führerschein aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum abgeben müssen und von Ihnen wird verlangt ein positives Gutachten (MPU) - allgemein und unberechtigterweise "Idiotentest" genannt - bei der Führerscheinstelle vorzulegen!?! Eventuell ist es auch nicht das erste Mal – mehrmalige negative Gutachten sind keine Seltenheit.

 

Mittlerweile ist die gesetzliche 2-Jahresfrist entfallen und Sie können mit einer positiven MPU den Führerschein im Normalfall sofort erhalten.


ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! 

"Sperrfrist": Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie ihren Führerschein wieder beantragen! Und die ist nicht zu verwechseln mit dem "Abstinenzzeitraum":

Das ist der Zeitraum, für den Sie durchgängig  ihre Abstinenz (Enthaltsamkeit) für ein Gutachten nachweisen müssen. Im "Normalfall" wird das ab 1,6 o/oo BAK (Blutalkoholkonzentration)  oder Drogenmissbrauch für ein Jahr verlangt und muss durch zertifizierte Labore nachgewiesen werden (einfache Laborbefunde des Hausarztes oder vom Gesundheitsamt werden nicht mehr akzeptiert).

Von daher sollten Sie die Sperrfrist bereits zum Nachweis ihrer Abstinenz nutzen, um nicht länger als nötig warten zu müssen!

 

Das Wichtigste wird gerne übersehen: Sie haben Zeit – im Normalfall 12 Monate - bis sie eine ausreichende Drogenabstinenz (auch Alkohol) oder die Kontrolle über  den Alkoholkonsum nachweisen können. Lassen Sie diese Zeit nicht verstreichen – denn eine gute Vorbereitung beginnt mit der umgehenden gewissenhaften Auseinandersetzung.

Und es hat einen entscheidenden Vorteil: Sie haben Zeit, sich mit dem Unausweichlichen auseinander zu setzen, und eigene Erkenntnisse in verantwortliches Handeln zu verwandeln.

 

Die Vorbereitung auf die MPU geschieht in Einzelgesprächen und umfasst 10 Termine á 55 Minuten.


Die Termine werden mit Ihnen auf ihre individuellen Bedürfnisse und Anforderungen ausgerichtet (inhaltlich und von der Terminabfolge). Die Termine finden in der Regel in Bad Kreuznach statt; Hausbesuche sind mit geringem Aufschlag möglich.

Für ein unverbindliches Informationsgespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Die Vorbereitung auf das Gutachten unterliegt bis auf den Rahmenbedingungen eines Abstinenz-/ Drogenkontroll-programms keinen Vorschriften. Es hat sich jedoch als günstig erwiesen bestimmte Themen in Zusammenhang mit der eigenen Person zu betrachten, um die ursächlichen Bedingungszusammenhänge erfassen, die Verhaltens- weisen verändern und stabilisieren zu können.


Inhalte des Vorbereitungskurses:

  • Eigene Persönlichkeitsentwicklung vor dem Hintergrund der eigenen Familiengeschichte (Bitte beachten: Es ist keine Therapie)
  • Alkohol/Drogen und seine Wirkung im Körper

  • Körperliche Folgeschäden von Alkohol und Drogen

  • Abhängigkeitsentwicklung im Allgemeinen und im Speziellen bei Ihnen

  • Abstinenzsicherung bzw. der Weg zum kontrollierten Trinken

  • Entstehung persönlicher Trinkmotive; Wirkung von Alkohol und Drogen auf die Psyche

  • Abwehrmechanismen (Wie habe ich meinen Umgang mit Alkohol/ Drogen im Alltag übergangen, bisher gesehen, verheimlicht etc.)

  • Entwicklung alternativer Verhaltensweisen

  • Rückfallthematik

  • Ablauf eines Gutachtens; Testsituation

Insgesamt liest sich das als eine sehr umfangreiche, aber bei weitem nicht vollständige Liste von Themen, die auch bei Ihnen sicherlich nicht durchgängig Anklang findet.

"Abhängig ist kaum jemand und die Motive des Trinkens waren meistens der Spaß oder weil man so schön zusammengesessen hat."

 
 
Leider ist es nicht ganz so einfach: Nicht jeder, der Alkohol trinkt, ist abhängig, aber er sollte sich bewusst sein, wo er mit seinem Konsum steht. Sicherlich geht  der Spaß oder auch die Gruppe vermeintlich Hand in Hand mit dem Alkohol- oder auch Drogenkonsum. Schaut man aber auf die Folgen, dann stellt sich die Frage, ob es das wert und auch der wirkliche Grund gewesen ist.
 

Und wie soll es in der Zukunft weiter gehen, ohne sich und auch Andere in Gefahr zu bringen, wenn Sie wieder mit dem Auto unterwegs sein sollten?
 
Dies ist nicht nur für Sie interessant und wichtig, sondern dies und noch etwas mehr möchte auch der Gutachter von Ihnen erfahren.
 
Die Vorbereitung zielt nicht darauf ab, dass sie Tricks und Kniffe für ein positives Gutachten erhalten und lernen!
 
Sie werden sich vielmehr mit sich selbst und den obengenannten Themen zu den unterschiedlichen Lebenszeitpunkten „Gestern“, „Heute“ und „Morgen“ auseinandersetzen. Und da haben Sie es wiederum etwas einfacher als Ihr Gutachter: Sie waren immer dabei, wenn etwas in Ihrem eigenen Leben geschehen ist. Und wenn Sie lernen, ihr Leben anerkennend im Rückblick wahrzunehmen bzw. zu verstehen, es im Hier und Jetzt bereits anders in die Hand nehmen und schauen, dass es auch morgen noch so bleibt, dann haben sie es einfacher. Denn wer bei der Wahrheit bleibt, muss sich nicht soviel behalten! 
 
 



Im Rahmen des Vorbereitungskurses werden Sie:
  • einen Zeitplan (Kurstermine, Rahmenbedingungen für ein Drogen-/Alkoholkontrollprogramm) mit mir erstellen, in dem alle vorläufigen Kurstermine, Anmeldung der MPU bei der Führerscheinstelle,... erfasst sind.
  • Informationen zu den o.g. Themen erhalten und sich auch erarbeiten.

  • sich mit dem Ablauf einer MPU vertraut machen.

  • Ihre eigene Geschichte aus Ihrer eigenen Perspektive formulieren können und es schriftlich vorliegen haben.

  • die Gelegenheit haben, ihre Frau (ihren Mann), Lebensgefährtin (Lebensgefährten) oder andere Ihnen wichtige Personen in den Prozess mit einzubinden.

  • eine Teilnahmebescheinigung mit den erarbeiteten Inhalten bekommen.

  • über die gesamte Zeit hinweg eine telefonische oder über Email gestützte Begleitung zu den Terminen erhalten.


Meine bisherigen Erfahrungen der vergangenen Jahre in diesem Bereich sind sehr unterschiedlich:

 

Es war für viele nicht leicht die Augen zu öffnen, manche Dinge für sich zu akzeptieren, sich vor ihren Lebensgefährten/ -innen zu öffnen, sich  in den Rollen des alltäglichen Lebens neu zu definieren, doch bisher haben alle diesen Weg als lohnend und bereichernd empfunden.

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